Über mich

Ich bin Janina Pachur – gebürtige Bielefelderin die es nach Gütersloh verschlagen hat

Geboren 1993 habe ich nach meinem Abitur ein duales Studium für Betriebswirtschaft begonnen und angefangen in einem mittelständischen, kommunalen Unternehmen zu arbeiten.

Von Abrechnung über Marketing und Qualitätsmanagement bis hin zur Führung habe ich mich beruflich ausprobiert und viele Erfahrungen in der Arbeitswelt und besonders im Umgang mit verschiedenen Persönlichkeiten sammeln können.

Dabei war für mich das Thema Anforderungen und Erwartungen anderer gerecht zu werden immer von großer Bedeutung. Beruflich wie auch im Privaten. Ich tat mich lange Zeit schwer meinen Standpunkt zu vertreten, in Konflikte zu gehen und für mich und meine Bedürfnisse einzustehen und zu gehen. Auch Perfektionismus spielte eine große Rolle, aus dem trügerischen Denken heraus „Mach es perfekt, dann bist du nicht angreifbar!“.

Mein Fokus lag immer viel mehr im Außen, satt auf dem, was ich möchte, was mir gut tut.

Ich hatte eine ganze Batterie an schicken Glaubenssätzen und emotionalen Ankern angesammelt, mit denen ich mich in meiner Entwicklung und meinem Lebensglück zum Teil blockiert, es mir zum Teil einfach extrem schwer, stressig, kräftezehrend gemacht habe. Und Lebensglück passt jetzt mit Stress und Schwere überhaupt nicht zusammen.

Mit 25 war ich beruflich gesehen dann Führungskraft eines ca. 20 köpfigen Teams. Yeeah, geschafft. Dachte ich zunächst.

Doch auch hier entsprach mein Alltag nicht dem, was mich meinen Bedürfnissen nähere gebracht hätte. Wieder äußeren Erwartungen gerecht werden, teils abkämpfen, denn „das Leben ist kein Ponyhof“ und „man muss sich alles hart erarbeiten“ gepaart mit „erst die Arbeit, dann das Vergnügen“!

In meiner Schwangerschaft habe ich mich dann endlich dazu entschieden meiner inneren Stimme zu folgen und begann ein Zertifikatsstudium für Professional Business Coaching. Ich wollte Menschen nicht mehr nur führen, sondern sie in ihrer individuellen Entwicklung unterstützen, auch über den Beruf hinaus.

Ich investierte auch viel Zeit in meine persönliche Entwicklung und beschäftigte mich mit mir selbst, meinem wahren Inneren, meinen Bedürfnissen, Werten, Glaubenssätzen und vor allem meinem eigenen Selbstwert und Selbstliebe.

Ich erkannte, wo mich mein Wesenskern hinzieht, habe mich Selbstständig gemacht und arbeite heute nur noch in Teilzeit in einer Anstellung: gleiches Unternehmen, andere Position. Referentin, statt Führungskraft.

Du siehst, es ist also auch völlig in Ordnung festzustellen, dass ein Job, eine Rolle im Privaten nicht so richtig zu einem passt und sich kontinuierlich weiterzuentwickeln.

In meiner Selbstständigkeit unterstütze ich vor allem Frauen, die sich auf dem gleichen Weg befinden, wie ich vor einigen Jahren.


Auszug meiner Qualifikationen

  • Akkreditierte Ersthelferin für psychische Gesundheit
  • B.A. Betriebswirtschaft
  • zertifizierte Qualitätsmanagementbeauftragte
  • mehrjährige Projektleiterin-Erfahrung
  • mehrjährige Erfahrung als (auch stellvertretende) Führungskraft

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